U-Bahn - Dorfbahn Serfaus

Ohne Auto im Urlaub unterwegs. Serfaus ist einzigartig: dank der Dorfbahn Serfaus, der wohl kleinsten und höchstgelegenen Luftkissenbahn der Welt. Sie verkehrt auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern unterirdisch durch den Ort und verbindet den Parkplatz am Ortseingang sowie die Station Kirche mit dem Zentrum und der Seilbahn.

Bequem, modern & umweltfreundlich

Die Dorfbahn Serfaus verbindet alle wichtigen Punkte im Ort – schnell, leise und völlig emissionsfrei. Sie ist ein Paradebeispiel für nachhaltige Mobilität im Alpenraum und ermöglicht Gästen, sich in Serfaus komfortabel und autofrei zu bewegen.

Alle Stationen sind barrierefrei und verfügen über moderne Bahnsteige mit Informationssystemen. Der Zug besteht aus drei durchgängigen Wagen mit großzügigem Platzangebot, automatischem Betrieb und kurzen Fahrtintervallen.

Vorteile für Matinesweg-Gäste

Unser Haus liegt nur rund 200 Meter von der Station „Kirche“ entfernt – ideal, um bequem und schnell zur Bahn zu gelangen. So sind Sie in wenigen Minuten bei den Bergbahnen, im Ski- oder Wandergebiet – völlig autofrei und stressfrei.

Ihre Vorteile:

  • Barrierefreier Zugang bei der Station Kirche
  • Kein mühsames Gehen
  • Schnelle Verbindung zu Seilbahnen ins Ski- und Wandergebiet
  • Die U-Bahn verkehrt kostenlos

Ein Stück Serfauser Geschichte

Bereits in den 1970er-Jahren erkannte Serfaus die Vorteile eines verkehrsberuhigten Ortskerns und bald entstand die Idee einer neuen, innovativen Lösung für den Gästetransport.

1985 ging schließlich die Dorfbahn Serfaus in Betrieb – als weltweit erste unterirdische Luftkissenbahn.
Die Kombination aus Technik, Umweltbewusstsein und Innovationsgeist machte sie schnell zum Vorzeigeprojekt für nachhaltigen Tourismus.

In mehreren Etappen wurde die Bahn nach drei Jahrzehnten saniert. Bis heute steht sie für leisen, sauberen und effizienten Verkehr, der das besondere Ortsbild und die Lebensqualität in Serfaus bewahrt.

Auf einen Blick

Serfaus erkannte bereits in den 1970er-Jahren, dass sich aufgrund seiner verkehrstechnischen Lage die Möglichkeit bietet, den Ort weitgehend verkehrsfrei zu halten – da es keinen Durchzugsverkehr wie in anderen Orten gibt. Nach der Errichtung eines großen Parkplatzes am Ortsbeginn wurde ein allgemeines Fahrverbot beschlossen. Diese Maßnahme prägte jahrelang das Image von Serfaus als ruhigen und erholsamen Urlaubsort.

Um die Skifahrerinnen und Skifahrer sowohl vom Parkplatz als auch vom Ortszentrum zu den Seilbahnen zu bringen, wurde zunächst ein Omnibus-Pendelverkehr eingerichtet. Mit der wachsenden Zahl an Gästen wurde der zunehmende Busverkehr jedoch immer belastender.

Aus diesem Grund beschloss der Gemeinderat im Frühjahr 1983, nach neuen Transportlösungen zu suchen. Nach umfangreichen und intensiven Untersuchungen fand man schließlich eine damals revolutionäre Lösung: eine Luftkissenbahn, die unter der Dorfstraße in einem Tunnel verkehrt.

Die Serfauser Dorfbahn wird auf der gesamten Strecke eingleisig geführt, und der Betrieb erfolgt vollautomatisch. Um den vollautomatischen Betrieb gewährleisten zu können, ist der Tunnel durch eine Wand von den Bahnsteigen getrennt. In diesen Trennwänden sind Schiebetüren installiert.

Die Dorfbahn Serfaus kann pro Stunde bis zu 3.000 Personen befördern.

  • Fahrtintervall: 9 Minuten
  • Wagen: 3 Wagen im Serfaus-Design
  • Gesamtlänge der Wagen: 44,50 m
  • Fahrtgeschwindigkeit: 11 m/s
  • Maximale Höhendifferenz auf der Fahrstrecke: 20,10 Meter
  • Maximale Neigung auf der Strecke: 5,35 %
  • Zugseildurchmesser: 29 mm
  • Anzahl der Seilrollen: 426
  • Förderleistung: 1.800 Personen pro Stunde
  • Dauer eines Fahrzyklus: 10,8 Minuten
  • Durchschnittlich beförderte Personen pro Jahr: 833.000
  • Gesamte Baukosten: ÖS 138,3 Millionen
  • Beginn der Bauverhandlungen: 13.06.1984
  • Beginn der Aushubarbeiten: 09.07.1984
  • Lieferung der Wagen: 30.08.1985
  • Beginn der Probefahrten: 23.09.1985
  • Inbetriebnahme: 14.12.1985
  • Letzten Fahrt vor der Renovierung: 22.04.2019
  • Transportierte Passagiere: 31,6 Mio.
  • Betriebsstunden: 46.750
  • Gefahrene Kilometer: 992.244 – das entspricht etwa 25 Erdumrundungen
  • Ab Ostern 2019 erfolgte die Renovierung in mehreren Teilschritten